1. Projekt "Wasser" der Grundschule Hennstedt 2010 bis 2011

Die 1. AG "Wasser" der Grundschule Hennstedt bestand aus 12 Schülerinnen und Schülern der Klassen 3 und 4.

Die von der Schulleiterin Heike Reese betreute AG wurde bei ihren Freilandarbeiten von der Biologin Cordelia Triebstein und dem Verbandsvorsteher Hans-Heinrich Gloy unterstützt. Von September 2010 bis Mai 2011 untersuchte das Team die Buckener Au und den Bitternbek.

Das Forscherteam
Das Forscherteam


untersucht einen naturnahen Abschnitt des Bitternbek mit Erlenbewuchs,
naturnaher Abschnitt des Bitternbek


die renaturierte Buckener Au mit einem Sandfang
renaturierte Buckener Au mit Sandfang


und einen grabenartigen Abschnitt des Bitternbek ohne Gehölze.
grabenartiger Abschnitt des Bitternbek


Im Herbst 2010 werden interessante Tiere gefangen
beim Keschern

und beobachtet,
bei der Untersuchung der Fänge 

wie dieser Wasserskorpion,
Wasserskorpion

Bachflohkrebse und Eintagsfliegenlarven.
Bachflohkrebs und Eintagsfliegenlarven 

Die Larven der Eintagsfliegen lassen sich an ihren drei Anhängen am Hinterleib erkennen:
Eintagsfliegenlarve 


Die Böden der Niederung werden intensiv untersucht
Bodenforscher

und auch Pilze an Land und an Ästen.
Untersuchung von Rotpustelpilzen

Vor Beginn des Winters werden Pflanzen gesammelt
beim Sammeln von Pflanzen

und in der Pflanzenpresse getrocknet.
beim Verschließen der Pflanzenpresse 

Im Winter werden die gepressten Pflanzen in der Schule untersucht.
Es finden wegen Nässe und Kälte keine Freilanduntersuchungen statt.
Überschwemmung im Tal der Buckener Au 

Anfang Mai 2011 führt der Bitternbek sehr wenig Wasser und die Wurzeln der Erlen sind gut erkennbar.
Erlenwurzeln

Die Erlen sind bereits ergrünt
frisches Grün der Erlen

und sofort hat sich der Erlenblattkäfer zum Frühstück eingefunden.
Erlenblattkäfer

Das Wiesen-Schaumkraut blüht
Wiesenschaumkraut

und auch die Knoblauchsrauke,
Knoblauchsrauke

deren Duft getestet wird.
Die Knoblauchsrauke duftet schwach nach Knoblauch. 

Die Untersuchungen am Bach gehen weiter.
Bachflohkrebse 

Wir haben sehr viele Bachflohkrebse gefangen,
gefangene Wassertiere

beobachtet und danach wieder ausgesetzt.
Schüssel mit Bachflohkrebsen

Wir haben eine Posthornschnecke und eine Muschel gefunden
Posthornschnecke und Muschel

und festgestellt, dass Steinfliegen recht zutraulich sind.
Steinfliege
 

Auch die Untersuchung der Landtiere mit dem großen Netz geht weiter.
beim Fangen von Insekten

Es wird mit besonderer Sorgfalt gearbeitet, um kein Tier zu verletzen.
vorsichtiges Sichten der Insektenfänge

Im Mai 2011 beginnt ein benachbarter Tümpel auszutrocknen.
An seinen Ufern wachsen der giftige Wasserfenchel und die Sumpf-Schwertlilie.
Tümpel mit Wasserfenchel und Sumpf-Schwertlilie

Im Juni ist der Tümpel fast trocken. Im Schlamm wird nur noch eine Wasserschnecke gefunden.
Wasserschnecke

Die AG "Wasser" hat allen gut gefallen und viele Erkenntnisse über die Natur gebracht,
beim Besprechen der Funde

so dass auch zukünftig weiter geforscht wird (siehe 2. Projekt "Wasser").
unermüdliche Jungforscher