naturnahe Entwicklung des Vorfluters 50 zwischen Hohenaspe (L 127) und der A 23 / K 62

Auf Initiative des Grundeigentümers hat unser Betriebshof im Sommer 2017 Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung des Vorfluters 50 und seines Talraums umgesetzt.

Die Finanzierung des Projektes erfolgte durch Ersatzgelder des Kreises Steinburg.

Der 700 m lange Graben wurde mit insgesamt neun Flutmulden versehen, um das Gewässer besser an seine Niederung anzubinden.

Flutmulde am Waldrandgraben

Mit dem Einbau von Totholz und Steinen wird der Lebensraum für Wassertiere verbessert.

Den Vorfluter 50 haben wir zum Teil eingestaut und dadurch eine große Wasserfläche erhalten. Der angrenzende (ehemals entwässerte) Erlenbruchwald wird dadurch wiedervernässt.

Einstau des Vorfluters 50

Die neue Wasserfläche bietet einen hervorragenden Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

An einem sonnigen Augusttag 2017 wurden zum Beispiel über 100 Libellen beobachtet.

drei Paare der Heidelibelle beim Anflug zur Eiablage

Aus dem Wasser ragende Hölzer und Pflanzen werden von den Libellen angeflogen und zur Eiablage genutzt.

Erstaunlich ist, wie schnell sich die Libellen diesen neuen Lebensraum erschlossen haben. Da in dem Gewässer keine Fische sind, werden die Libelleneier und -larven gute Überlebenschancen haben.

Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung.


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WV Bekau


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