Deich- und Sielverband Mühlenbarbek

Das 4.770 Hektar große Einzugsgebiet der Mühlenbarbeker Au erstreckt sich im mittleren östlichen Kreis Steinburg von den Gemeinden Lockstedt und Hennstedt im Norden bis zur Stör im Süden.

Hauptgewässer ist die 11 km lange Mühlenbarbeker Au, die zwischen Hennstedt und Lockstedt entspringt und über eine Schleuse in die Stör mündet. Ab der Ortslage Mühlenbarbek, dem Übergang der Geest zur Störmarsch, wurde die Au beidseitig bedeicht. Die Störmarsch wird künstlich über zwei Schöpfwerke entwässert. Die im südlichen und südöstlichen Verbandsgebiet gelegenen Schöpfwerke "Lohbarbek" und "Mühlenbarbek" besitzen jeweils zwei Pumpen mit Leistungen von 80 bis 500 l/s. Bei Niedrigwasser in der Stör kann das Schöpfwerk "Lohbarbek" im Freilauf entwässern.

Auf Höhe Springhoe / Neumühlen ist die Au mit ihrer Niederung relativ naturbelassen, so dass der Fischotter hier gute Lebensbedingungen hat.

 

Verbandsgebiet des Deich- und Sielverbandes Mühlenbarbek:

 Verbandsgebiet DSV Mühlenbarbek

(Gewässerlänge pro Hektar: 13 m)

Der Deich- und Sielverband Mühlenbarbek betreut rund 59 km Gewässer, davon 43 km offene Gewässer, 16 km Rohrleitungen, 700 m Sandfänge, sowie 6 Sohlabstürze, ca. 210 Kontrollschächte, 2 Schöpfwerke, rund 3 km Au-Deiche und 3,9 km Stör-Deiche. Knapp 5 km Gewässerstrecke verlaufen durch Fischteiche, die nicht vom Verband unterhalten werden.

 

Schöpfwerke:

 Schöpfwerk in der östlichen Ducht

 Schöpfwerk in der westlichen Ducht

Schöpfwerk "Mühlenbarbek"
in der östlichen Ducht

Schöpfwerk "Lohbarbek"
in der westlichen Ducht

 

 

 

Deichgraf:

 

Hans-Heinrich Gloy
Silzener Straße 1
25581 Poyenberg