Regeneration der Gewässer im Rantzau-System - 6. Bauabschnitt

In der Rantzau zwischen Ridders und nördlich der Kreisstraße 35 (zwischen Peissen und Silzen) wurden sechs Sohlabstürze in naturnahe Rausche-Kolk-Sequenzen umgestaltet. Die Ingenieurplanung wurde im Oktober 2010 fertiggestellt. Die Baumaßnahme wurde in der letzten Juniwoche 2011 im Abschnitt oberhalb der K 35 begonnen.

Zunächst wurde der Sohlabsturz im Vorfluter 04, dem Quelllauf der Rantzau entfernt:

Sohlabsturz vor der Entnahme
Vorher: Der Sohlabsturz im Vorfluter 04

Der Sohlabsturz wurde entfernt.
Am 29.06.2011 ist der Sohlabsturz bereits entfent und das neue Bachbett mit Rausche-Kolk-Sequenzen wird ausgeformt.

neues Bachbett
Im Hintergrund des neuen, aus Kiesen hergestellten Bachbettes ist noch ein Durchlass zu erkennen.

Entnahme des Durchlasses
Er ist am 01. Juli 2011 entnommen worden.

Der Vorfluter 04 ist nun durchgängig an die Rantzau angeschlossen.

Im Juli und August 2011 sind vier weitere Sohlabstürze durch Rausche-Kolk-Sequenzen ersetzt worden. Der letzte Absturz wurde Ende Mai 2012 umgebaut, da die angrenzenden Flächen bis dahin zum Befahren zu feucht waren.

Die Bauarbeiten führte der Betriebshof des Wasserverbandes Bekau durch. Bauleitung hatte Dipl.-Ing. Ria Faßbinder, Hamburg.

>>> zur Projektübersicht



DSV Rantzau


Zahlen, Daten und Fakten zum Deich- und Sielverband Rantzau finden Sie hier.